finux blox
st1 when borderlin'n'

Thu, 18 Jan 2007

6 seconds that changed the world

Hehe, ich 1996 ein Orgelsolo der Winstons benutzt, um einen Werbespot fuer Sonnenstudios zu untermalen. Von der Story des Amen-Sounds wusste ich bis eben nichts, auch wenn ich ihn irgendwie im Ohr hatte. ;-)

2007-01-18 14:12  | Kommentare:1
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Thu, 12 Oct 2006

Big warm fuzzy secret heart

Eigentlich sollte ich jetzt im RL eine Dokumentation für ein längst vergessenes Projekt schreiben, und im SL vor meinem neuen Boss mit intelligenten Vorschlägen glänzen... Da kommt man schon mal ins Träumen... ;-) Das Tra5hTa1k-Machinima von Illclan eignet sich bestens dazu: (Ich mach das jetzt einfach mal. Medienbruchalarm!)

Der Song Code Monkey ist von Jonathan Coulton unter der Creative Commons License freigegeben, und das hat einige Leute dazu veranlasst, eigene Videos dazu zu drehen. Wenigstens geht die Version von Tra5hTa1k gut aus... *Schnuff*

Naja, drückt mir die Daumen, daß meine scriptable Kamera im SL ein Erfolg wird, dann steige ich auch in die Machinima-Branche ein. ;-)

2006-10-12 15:32  | Kommentare:0


Tue, 19 Sep 2006

Second Life (fine) gets a new Language (hm?).

Cory Ondrejka's speech of Scripting in Second Life on the Lang.NET Symposium 2006. (Dass ich noch mal auf Microsoft-nahe Contents linken wuerde...)

Direktlink auf das Video, 120MByte

Very funny! Hugely informational! (Is it just me, or is that really the future of Online-younameit???) Ach ja, Mono wird die neue Scriptsprache fuer Second Life, aber das ist _nicht_ der interessante Content, und kommt erst nach der 60MByte-Einleitung. (Hihi, die 3000 Server von Secondlife laufen auf Debian.)

2006-09-19 15:23  | Kommentare:0


Mon, 04 Sep 2006

Nicht rechtzeitig zur WM fertiggeworden...

Made with Official Seal Generator. (Hihi, und in Russland gibt es natuerlich Weltkarten, wo Asien in der Mitte ist... (Send pix!)) Das Original stammt ueberigens von einem spanischen Bauarbeiter, den Timm ca. 1985 gesehen hat.

2006-09-04 20:35  | Kommentare:0
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Wed, 23 Aug 2006

Journey into Sound

Woohooo! Discovering Electronic Music der Anfang der Synthesizertechnik, ein Lehrfilm in Technicolor. Unbedingt ansehen, auch wenn er etwas abrupt endet.. Ahh: Teil 2 und 3) Ist das Wendy Carlos im letzten Drittel des zweiten Teils?

Zeit, den Korg mal wieder rauszukramen... -_- Immerhin habe ich 1983 als der Film gemacht wurde nebenbei die Seminare von Prof. Dieter Salbert besucht, und bei dem Analogsynthi-Schrauben gelernt...

2006-08-23 23:32  | Kommentare:0


Wed, 16 Aug 2006

Weeeh!

Why I Fucking Hate Weblogs! Somebody should write a purity test about those classifications...

2006-08-16 15:47  | Kommentare:2
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Thu, 10 Aug 2006

Drogen sind _so_ gefährlich!
GefahrenGraph

Eine britische Studie (PDF) hat die meistkonsumierten Rauschgifte nach ihren tatsächlichen Gesundheitsgefahren klassifiziert, und vergleicht dies mit der aktuell in England angewandten strafrechtlichen Einstufung. (BBC-Artikel zum Thema)

(via MAPS mailing list)

2006-08-10 01:24  | Kommentare:0


Thu, 03 Aug 2006

Nur wenige Minuten vor dem GAU

Ist doch nett, wenn man seine Informanten im Ökoinstitut hat...

Vor einer Woche kam es zu einer Beinahe-Katastrophe im schwedischem Atomreaktor Forsmark I. Nach einem Kurzschluss fielen dort mehrere Sicherheitssysteme aus. Ein Reaktorkonstrukteur hält es für Zufall, dass keine Kernschmelze erfolgte
AUS STOCKHOLM REINHARD WOLFF

Europa ist womöglich haarscharf an einem neuen Tschernobyl vorbeigeschlittert. Der Reaktor 1 des schwedischen AKW Forsmark nördlich von Stockholm war wegen eines Kurzschlusses mit anschließendem Stromausfall beinahe unkontrollierbar geworden. Gleich verschiedene Sicherheitssysteme funktionierten nicht wie vorgesehen.

"Es war ein reiner Zufall, dass es zu keiner Kernschmelze kam." Das behauptet jetzt ein Mann, der es wissen sollte. Lars-Olov Höglund, der als langjähriger Chef der Konstruktionsabteilung des schwedischen Vattenfall-Konzerns für deren Atomkraftwerk in Forsmark zuständig war und den in Frage stehenden Reaktor in- und auswendig kennt. "Das ist die gefährlichste Geschichte seit Harrisburg und Tschernobyl", erklärte er am Mittwoch im Stockholmer Svenska Dagbladet.

Begonnen hatte die Beinahe-Katastrophe am 25. Juli kurz vor 14 Uhr mit einem durch Wartungsarbeiten an einem Stellwerk verursachten Kurzschluss, der das Atomkraftwerk auf einen Schlag vom übrigen Stromnetz trennte. Automatisch erfolgte daraufhin eine Schnellabschaltung des Reaktors 1. In einer solchen Situation sollen normalerweise vier Notgeneratoren automatisch anspringen und vor allem die Kühlpumpen mit Strom versorgen.Tatsächlich setze sich aber der Kurzschluss über die gesamte Versorgungskette fort, sodass sich auch die Batterien der Hilfsgeneratoren kurzschlossen.

Nur weil zwei der vier baugleichen Generatoren nach einiger Zeit gestartet und damit ein Teil der Notkühlung in Betrieb genommen werden konnte, gelang es, den Reaktor nach 23 Minuten wieder unter Kontrolle zu bekommen. Sieben Minuten später wäre die Zerstörung des Reaktors nicht mehr aufzuhalten gewesen, sagt Höglund. Mit der Folge einer nicht mehr aufzuhaltenden Kernschmelze eineinhalb Stunden später.

Das zusätzliche Problem in Forsmark: Der Stromausfall hatte zu einem Computerblackout geführt, sodass die Bedienungsmannschaft teilweise "blind" agieren musste: Viele Messgeräte funktionierten, und so bekam das Team über den Zustand des Reaktors und die Auswirkungen seiner Eingriffe selbst keine sicheren Informationen.

Die Tatsache, dass die Sicherheitssysteme nicht funktionierten, nimmt auch die staatliche Atomkraftbehörde "Statens Kärnkraftinspektion" (SKI) sehr ernst und hat eine umfassende Untersuchung angeordnet. Ingvar Berglund, Forsmark-Sicherheitschef, findet den Konstruktionsfehler von Komponenten, über die sich ungehindert eine Kurzschlusskette fortsetzt, "nicht akzeptabel": "Ich hatte davon vorher erst einmal gehört, das war bei einem russischen Reaktor."

Laut Berglund stellte sich nach dem Vorfall heraus, dass der Herstellerfirma AEG, die die fraglichen Generatoren Anfang der Neunzigerjahre geliefert hatte, diese Konstruktionsschwäche durchaus bekannt war. AEG habe es aber nicht für notwendig gehalten, dieses Wissen weiterzugeben. Im Widerspruch dazu meldete am Mittwoch die Tageszeitung Upsala Nya Tidning, AEG habe das Forsmark-AKW informiert, nachdem es einen Zwischenfall in einem deutschen AKW gegeben hatte.

Verschiedene schwedische und finnische Reaktoren arbeiten mit den gleichen Generatoren. Berglund will nicht ausschließen, dass dies ein "weltweites" Problem sein könne. Darüber habe man mittlerweile auch die Internationale Atomenergieagentur IAEA informiert.

Sowohl der AKW-Betreiber als auch die staatliche SKI weisen die Einschätzung des Forsmark-Konstrukteurs, der Reaktor habe vor einer Kernschmelze gestanden, als "übertrieben" zurück. Bei SKI hat man den Stromausfall und seine Folgen als "ernsten Vorfall" auf Stufe 2 der siebenstufigen Ines-Skala eingestuft. Begründung hierfür: Es sei keine Radioaktivität freigesetzt worden.

Ole Reistad, Abteilungsleiter der Strahlenschutzbehörde im Nachbarland Norwegen, nimmt den Vorfall allerdings deutlich ernster als seine schwedischen Amtskollegen. Im Forsmark habe man "nahe vor einer Katastrophe" und vor dem Wegfall der letzten Sicherheitsbarriere gestanden, sagte Reistad der taz. "So etwas hätte nie passieren dürfen."

taz vom 3.8.2006, S. 7, 146 Z. (TAZ-Bericht), REINHARD WOLFF
2006-08-03 15:56  | Kommentare:0
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Fri, 28 Jul 2006

Being pregnant in 2nd life

"Your Tummy whispers: Connecting to baby."
*LOL*, ttyl.

2006-07-28 23:11  | Kommentare:0


Thu, 27 Jul 2006

Free Pastor David!

"Pastor" David Schlesinger hat in der Schweiz eine religiöse Gemeinschaft gegründet, die die Einnahme psychoaktiver Pilze als ihr Sakrament versteht. Am 8. Juni wurde er von Schweizer Polizisten verhaftet und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Ich möchte hier nicht dikutieren, ob Pilze mithilfe irgendwelcher rechtlichen Finten des EU-Rechts als Lebensmittel bezeichnet werden müssen, oder durch einen Verfahrensfehler im Anmeldeverfahren der UN-Convention fälschlich im BtmG gelandet sind.

Fakt ist, dass Pilze und ihre Wirkstoffe genauso wie andere Halluzinogene und Empathogene im BtmG nichts zu suchen haben, wie auch das Einschätzungsverfahren des niederlaendischen Gremiums CAM, das sich mit dem nationalen Verbot neuer Drogen beschaeftigt, in ihrer Studie zu Rauschpilzen 2001 festgestellt hat:

1. Zusammenfassung
Das „Coördinatiepunt Assessment en Monitoring nieuwe drugs“ (CAM) hat eine Risikoabschätzung für psychotrope Pilze, die die wirksamen Stoffe Psilocin und Psilocybin beinhalten, durchgeführt.
Da keine Rede von körperlicher und geistiger Abhängigkeit sein kann, weil die akute Toxizität größtenteils auf mögliche Panik- oder Angstanfälle eingeschränkt bleibt und unter dem Gesichtspunkt von chronischer Toxizität höchstens das Auftreten von sog. „Flashbacks“ genannt werden kann, ist der Gebrauch von Zauberpilzen unter dem Strich kein Risiko für die individuelle Gesundheit.
Das Produkt [an sich] ist im Gegensatz zu Gebrauchsinformationen relativ einfach zu bekommen. Der Qualität des Produkts ist nicht zu trauen und das Qualitätswissen der Produktverkäufer fehlt größtenteils. Bedenkt man dies, ist die Häufigkeit und der Ernst von Unfällen im Vergleich zum Gebrauchsumfang gering. Das Risiko für die Volksgesundheit wird deswegen als gering eingeschätzt.
Das Mittel beeinflusst das Reaktionsvermögen des Gebrauchers (u.a. im Verkehr) negativ, es kann aber nicht die Rede von einer Steigerung der Gewaltbereitschaft des Gebrauchers sein. Da der Gebrauch meistens zu Hause oder in der freien Natur stattfindet, entsteht keine Belastung für Mitmenschen. Das Risiko für die öffentliche Ordnung wird daher als gering eingeschätzt.
Es besteht kein Risiko der Zusammenarbeit [der Produktverkäufer] mit der kriminellen Szene. Höchstens haben einige Individuen aus dem Smartshop-Bereich Verbindungen zum „Designerdrugs“- Millieu.
Im Vergleich mit anderen Substanzen, für die das CAM Risikoschätzungen erstellt hat (MDBD, MTA und GHB), platzieren sich die Pilze auf der Risikoskala relativ weit unten.
Angesichts des vorher Geschriebenen empfiehlt das CAM, einen Qualitätsmaßstab für Zauberpilze (u.a. Standardisierung, Sauberkeit und Etikettierung) und für den Handel von Zauberpilzen (unter anderem verantwortungsvolle Informationsbeigabe) zu erstellen und damit auch zu fördern, dass Zauberpilze kontrolliert erhältlich sind. Das Ergebnis der Risikoeinschätzung ergibt keine Notwendigkeit für ein gesetzliches Verbot von Zauberpilzen.

(Quelle: http://www.gruene-drogenpolitik.de/CAM_de.pdf, (allerdings, hihi, aus dem Holländischen übersetzt von einem gewissen David Schlesinger. Hat mal einer das NL-Original? Der Link beim Trimbos Instituut tuut nicht...))

(Meiner Ansicht nach kann man dieses Argument auf die meisten klassischen Halluzinogene wie LSD und Meskalin sowie die Empathogene vom MDMA-Typus anwenden. Bei der offensichtlichen Falscheinschätzung von MBDB (1-benzodioxolyl-2-methylamino-butan), das etwas softer als MDMA wirkt hatte die CAM wohl einen schlechten Tag...)

Jemanden 50 Tage lang in U-Haft sitzen zu lassen, weil er diesen offensichtlichen Fehler der Drogengesetzgebung bekämpft, ist eine Sauerei und Verletzung der Menschenrechte!

Freiheit für Pastor David!

2006-07-27 15:58  | Kommentare:739


Mon, 24 Jul 2006

Wetter im Second Life

(2/10/06) On the server side clouds are generated by a cellular-automata algorithm on a grid that uses the values at nearest neighbors to generate the probability of transitions from between some small number of states like: (clear, cloudy, very_cloudy, raining). Each simulator has an 18x18 grid of cloud cells. The boundary values of the cloud grid is transmitted to neighbor sims, which make up the 1st and 18th rows/columns of the grid. Although it doesn't rain in SL, the 'raining' state is used to indicate that the cell is about to transition to 'clear'. The distribution of moisture is then transmitted to the client which is used to distribute the cloud particles within that region. On the client side, clouds are rendered as particles.

(http://secondlife.com/badgeo/wakka.php?wakka=weather)

Ich liebe es. Was ich nicht liebe, ist diese komische Scriptsprache: Die Linden Scripting Language irgendeine Mischung aus Perl und PHP, mit "starker Typisierung", gespickt mit globalen Funktionsnamen (fangen alle mit "ll" an), globalen Konstanten, und anderm Scheiss.

Ausserdem dachte ich am Anfang, es laufen nur Ziegen rum und man muss fuer alles bezahlen. Aber jetzt, wo ich Geld habe, habe ich auch den GNUbie-Shop entdeckt. ;-)

Und jeden Tag kommen irgendwelche Leute vorbei und wollen sich mein cooles Haus ansehen, das ich selber entworfen und gebaut habe, komplett mit auf Zuruf abtönaren Scheiben. ;-)

2006-07-24 03:14  | Kommentare:2


Wed, 19 Jul 2006

Was fuer ein Scheiss!

Was für eine Scheiße es gibt...

Sauferstoffwasser fuer Hunde

Nein, ich habe das nicht gekauft, sondern an einem warmen Tag geschenkt bekommen, aber ich kann mir vorstellen, dass eine erkleckliche Anzahl von kleinen Kampfscheisserlis nix anderes mehr annehmen.

2006-07-19 16:16  | Kommentare:2


I'm out.

Falls mich wer vermisst: ich bin tanzen.

2006-07-19 03:03  | Kommentare:2
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Mon, 17 Jul 2006

Angriff der Killerschrecksen

Meine Mantis sind jetzt doch noch ziemlich groß geworden. In den letzten drei Wochen haben sie sich dreimal gehäutet und sind immer noch nicht adult (sie haben zwar schon kleine Stummelflügel, aber die sollten beim ausgewachsenen Tier bis zum Hinterleibsende reichen). Jedenfalls hat sich das Weibchen gestern wieder gehäutet und QoH und ich mussten Geburtshelfer spielen, weil das doch sehr schwere Tier mitten im Vorgang auf den Boden krachte, wo es wehrlos zwischen den Futtergrillen lag, die einem frischen, noch nicht ausgehärteten Chitinpanzer bösen Schaden zufügen können. Links/zuerst pumpt sich das Tier nach dem Ausschlüpfen mit Luft auf, um die neue Hülle in Form zu bringen. Auf dem zweiten Foto ist sie schon einigermaßen ausgehärtet und ruht sich auf meiner Hand aus. Ja, so große Insekten kann man auch mal richtig in die Hand nehmen kuscheln. ;-)

frisch geschl�ft   auf Papas Hand

Interessantes Detail am Rande: Angeblich haben die Mantis jeweils einige Zeit nach der Häutung eine Prägungsphase, in der sie die Farbe ihrer aktuellen Umgebung annehmen. Ich habe diesmal das (seit einigen Wochen strohfarbene) Weibchen zwischen rosafarbenen und orangenen Psychologiebüchern vom Häuten ausruhen lassen, und hinterher auf eine prächtige, rote Begonie von QoH gesetzt, und sie hat tatsächlich eine leichte Rosafärbung angenommen. Faszinierend!

2006-07-17 21:37  | Kommentare:0


No Women No Cry

Wie zu erwarten war, hagelte es nach dem Hirn&Titten-Link Watschen von all den netten, hübschen und intilligennten Frauen, die mein Leben bestimmen. (Stimmt gar nicht...)

Daher denke ich, es ist Zeit für eine kleine Gegendarstellung

Frausein und Intelligenz schließen sich nicht gegenseitig aus! (Ohgoddogodogod... Muss ich das wirklich sagen? Das ist albern!)
Der von mir verlinkte Cartoon, der geeignet war, so verstanden zu werden, war ein Wihitz! Tatsächlich ist s oft gerade umgekehrt: Ich habe im echten Leben schon Frauen und Männer getroffen, von denen der/die eine viel schlauer war, als der/die andere! Auch und gerade Männer können dumm sein! (Natürlich nicht genauso dumm… eher anders dumm.)

Ich habe nach reiflicher Überlegung beschlossen, es mit Christoph Schlingensief zu halten: Ich halte überhaupt nichts davon, bestimmte Ziel- und Randgruppen sakrosankt zu sprechen, sondern finde das sogar sehr gefährlich, wohingegen ein guter Witz meiner Ansicht nach geeignet ist, Integration und gegenseitiges Verstehen zu fördern, indem er falsche Vorstellungen und Vorurteile überspitzt formuliert. Allerdings habe ich mal wieder unterschätzt, wieviel eindimensionale Dumpfbacken es im Netz gibt, obwohl mir das beim Googlen nach speziell diesem Cartoon aus den Augenwinkeln störend aufgefallen ist.

Zur Versöhnung der wahrscheinlich beste Blondienenwitz der Welt:

Zwei pigmentstärkentechnisch herausgeforderte Kolleginnen fahren jeden Morgen in der U-Bahn zusammen zur Arbeit, und lesen dabei Zeitung, meistens taz oder Emma.

Aber eines Morgens packt die eine plötzlich eine Bild-Zeitung und den Playboy aus, und beginnt interessiert zu lesen.

B1: "Was ist denn mit Dir los, warum ziehst Du Dir so eine reaktionäre Scheiße rein?"

B2: "Ach weißt Du, ich bin es einfach leid, Patriarchat, Sexismus, schlechte Bezahlung bei gleicher Leistung, verbale Gewalt gegen Frauen, und das soll ich mir jeden Morgen antun? Schau mal, hier steht, daß ich dank meiner Haarfarbe jeden beliebigen Millionär heiraten kann, der mir über den Weg läuft, und von Geburt an mit einem untrüglichen Gespür für richtig guten Sex gesegnet bin. Das stimmt zwar nicht, aber es liest sich wesentlich angenehmer!"

(Der vorletzte Satz klingt so ein bischen nach §176. Note to self: Gegendarstellung schreiben!)
2006-07-17 18:08  | Kommentare:0


Tue, 11 Jul 2006

Strato Power VServer

In seinem grenzgenialen Werk Fleisch ist mein Gemüse schreibt der Protagonist sinngemäß, daß man bis 40 durchhalten müsse, um einigermaßen sicher zu sein, nicht mehr der geistigen Umnachtung anheimzufallen. Da ich morgen einen der letzten Schritte näher an diese Zwischenetappe ranquante, habe ich mir heute einfach mal zeitig was zum Geburtstag gegönnt, einen neuen VServer, diesmal beim Platzhirsch Strato. (Eigentlich wollte ich ja einfach meinen Xantron-Server aufstocken, aber die haben über einen Monat lang nicht auf Mails an Support geantwortet, und in den letzten Tagen war mein ganzer Server bei denen down, also habe ich einfach mal kurzerhand den Zidane gemacht.

Ein Problem gibt es aber bei der Sache: Während Xantron mittlerweile sogar Gentoo als Betrübssystem anbietet (damals habe ich noch einen Bootstrap auf Sarge per Hand machen müssen), hat man bei Strato die Wahl zwischen SuSE Linux 9.3 mit und Susi ohne Plesk. Was auch immer das wieder ist... *bg*

Es gibt eine Anleitung zur Umstellung von Susi auf Debian, in der keine besonderen Vorkommnisse stattfinden (dankenswerterweise kann man bei Strato ein Rettungssystem booten, das die eigentliche Rootpartition mountet, also kann man prima darin rumfuhrwerken). Und weil das alles so einfach klang, und ich endlich mal ein paar GigaByte im Netz rumliegen habe, habe ich kurzerhand eine Gentoo-Installation gestartet. Auf die Einbindung des Virtuozzo-Netzwerk- und Raidtreibers bin ich schon sehr gespannt... %-)

More to follow...

2006-07-11 20:45  | Kommentare:3


Fri, 07 Jul 2006

Entertainment on Demand

Ich lege auf meiner Heimbox meine Audiodaten und Filme in einem geeigneten HTTP-Verzeichnis ab. Wenn ich nun mein Nokiachen dabei habe, und irgendwo WLAN finde, kann ich Filme und Audio herbeistreamen, wie ich lustig bin.

Die Filme werden vorher mit dem praktischen 770-encode.pl auf mpeg4 und geeignete Bandbreite/Auflösung/Seitenverhältnis transkodiert.

Es ist ein bischen nervig, dass immer die Gerätesperre nach 10 Minuten einsetzt, das erinnert mich nostalgisch an die Anfänge von mplayer und xscreensaver...

2006-07-07 15:07  | Kommentare:0


Wed, 05 Jul 2006

Herr Schneidiger, Herr Schneidiger!

Im Gegensatz zu den ganzen anderen Spardosen mit denen ich meine Tivi Jugend verbracht habe (mich selbst mal großzügig mit eingeschlossen), kann Justus richtig gut Musik machen, er war sogar mal auf dem Kombersatorium oder so. Er lässt es aber nicht so raushängen wie die anderen Helden, und gerade deshalb macht es meistens viel Spaß, ihm zuzuhören. Deshalb freut es mich ganz besonders, dass er jetzt eine eigene Homepage hat:

2006-07-05 13:37  | Kommentare:0


Mon, 03 Jul 2006

Some Chicken

So eine Landkommune kennt irgendwie jeder... Super Comic mit Hühnern und Punks.

Doofe Huehner

Achtung, ein riesiges Gif mit 950 x 9156 Pixel. Angenehm, aber nix für Modem...

Btw.: Die anderen Comix und "Gebrauchsgrafiken" (hihi) von 18metzger.de sind auch nicht zu verachten.

2006-07-03 14:45  | Kommentare:0


Ei, Blut, Kakao
(auf einen beliebigen Gassenhauer zu singen, wie's halt passt.)
Anmut sparet nicht noch Mühe
Leidenschaft nicht noch Verstand
Daß ein gutes Deutschland blühe
Wie ein andres gutes Land

Daß die Völker nicht erbleichen
Wie vor einer Räuberin
Sondern ihre Hände reichen
Uns wie andern Völkern hin.

Und nicht über und nicht unter
Andern Völkern wolln wir sein
Von der See bis zu den Alpen
Von der Oder bis zum Rhein.

Und weil wir dies Land verbessern
Lieben und beschirmen wir's
Und das liebste mag's uns scheinen
So wie andern Völkern ihrs.
Bertolt Brecht - Kinderhymne
2006-07-03 05:06  | Kommentare:0
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