finux blox
st1 when borderlin'n'

Mon, 17 Jul 2006

Angriff der Killerschrecksen

Meine Mantis sind jetzt doch noch ziemlich groß geworden. In den letzten drei Wochen haben sie sich dreimal gehäutet und sind immer noch nicht adult (sie haben zwar schon kleine Stummelflügel, aber die sollten beim ausgewachsenen Tier bis zum Hinterleibsende reichen). Jedenfalls hat sich das Weibchen gestern wieder gehäutet und QoH und ich mussten Geburtshelfer spielen, weil das doch sehr schwere Tier mitten im Vorgang auf den Boden krachte, wo es wehrlos zwischen den Futtergrillen lag, die einem frischen, noch nicht ausgehärteten Chitinpanzer bösen Schaden zufügen können. Links/zuerst pumpt sich das Tier nach dem Ausschlüpfen mit Luft auf, um die neue Hülle in Form zu bringen. Auf dem zweiten Foto ist sie schon einigermaßen ausgehärtet und ruht sich auf meiner Hand aus. Ja, so große Insekten kann man auch mal richtig in die Hand nehmen kuscheln. ;-)

frisch geschl�ft   auf Papas Hand

Interessantes Detail am Rande: Angeblich haben die Mantis jeweils einige Zeit nach der Häutung eine Prägungsphase, in der sie die Farbe ihrer aktuellen Umgebung annehmen. Ich habe diesmal das (seit einigen Wochen strohfarbene) Weibchen zwischen rosafarbenen und orangenen Psychologiebüchern vom Häuten ausruhen lassen, und hinterher auf eine prächtige, rote Begonie von QoH gesetzt, und sie hat tatsächlich eine leichte Rosafärbung angenommen. Faszinierend!

2006-07-17 21:37  | Kommentare:0


Sun, 02 Jul 2006

"orkut: Haustiere: Ich liebe mein Haustier/meine Haustiere."
Mein Hund!
2006-07-02 20:26  | Kommentare:0
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Mon, 19 Jun 2006

Mantis

In meinem unlängstigen Italienurlaub habe ich einen alten Traum erfüllt bekommen. Ich hatte früher meinen Vater einige Zeit lang intensiv bekniet, den Kontakt zu einer seiner Schülerinnen herzustellen, als ich hörte, dass sie Gottesanbeterinnen züchtet. Die Tierchen faszinieren mich, seitdem ich denken kann; damals, als es das Web noch nicht gab, habe ich einige Zeit das Bild einer Mantis religiosa in meinem Briefkopf gehabt. Daher hat es mich ungemein gefreut, als ich im Garten unseres italienischen Ferienhauses beim Ameisen-Makro-Fotografieren (was man halt so im Urlaub macht) plötzlich ein winzige Gottesanbeterin fand.

Mantis im Gras

Die verlor ich zwar bald wieder aus den Augen, entdeckte aber im Laufe der nächsten Tage noch etliche andere. Alle Tierchen waren ca. 1,5cm gross und wahrscheinlich frisch geschlüpft (die Gottesanbeterinnen schlüpfen aus Ootheken, riesigen Eipaketen, die ihre Mütter gelegt haben, und häuten sich dabei zum ersten Mal, und danach noch bis zu siebenmal, bevor sie ihre adulte Größe erreichen und Flügel bekommen).

Bei meinen Tieren handelt es sich vermutlich um Ameles sp., meine kleinere Art, die im Mittelmeergebiet vorkommt. Also leider keine Mantis religiosa, die "Praying Mantis", die 7cm gross wird, und von der auch der Kung-Fu-Stil abstammt. Ist allerdings auch ganz gut, denn deren Züchtung ist in Deutschland hochnotpeinlich genehmigungspflichtig. ;-)

Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen und richtete für einige der Tiere ein Olivenglas als provisorisches Terrarium ein, und schmuggelte sie nach Deutschland. Leider starben in den letzten Tagen 3 der Jungtiere beim Häuten und von Kampfverletzungen. Heute hat sich aber eines der beiden verbliebenen Tiere ohne Probleme gehäutet, und mir eine perfekte Hülle hinterlassen, die ich gleich mal auf meinen Scanner gelegt habe.

Mantis gehaeutet

More to follow...

2006-06-19 00:02  | Kommentare:0
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Sat, 10 Jun 2006

Bah, Fußball...

Ich rendere lieber meine Urlaubsstitches, amysiere mich nach Kräften und lese in der neuentdeckten Pynchon-Mailinglist (Chris pflegte mich ein paar Jahre lang nur mit "Hey Slothrop!" anzusprechen...). Obwohl, der hätte bestimmt kein Spiel ausgelassen. (Wieso stand da eben "kein Bier ausgelassen"? ;-))

Apropos:

Setzen wir, daß man vom 5000. Tage an leidlich mit Verstand zu lesen fähig sei; dann hätte man, bei einem green old age von 20000, demnach rund 15000 Lesetage zur Verfügung. Nun kommt es natürlich ebenso auf das betreffende Buch, wie auch auf die literarische Aufnahmefähigkeit an. Das Kind schlingt seinen dicklichen MAY=Band in 2 Tagen hinunter (und die schönsten Stellen werden sogar mehrmals genossen); der Mann, tagsüber im Büro, oder hinter Pflug Schraubstock, druckst, selbst bei bestem Willen, 3 Wochen lang über’m ‹WITIKO›, den ihm ein sinniger Kollege empfahl.

Sagen wir, durchschnittlich alle 5 Tage 1 neues Buch -- dann ergibt sich der erschreckende Umstand, daß man im Laufe des Lebens nur 3000 Bücher zu lesen vermag! Und selbst wenn man nur 3 Tage für eines benötigte, wären’s immer erst arme 5000. Da sollte es doch wahrlich, bei Erwägung der Tatsache, daß es bereits zwischen 10 und 20 Millionen verschiedener Bücher auf unserem Erdrund gibt, sorgfältig auswählen heißen.

Ich möchte es noch heilsam=schroffer formulieren: Sie haben einfach keine Zeit, Kitsch oder auch nur Durchschnittliches zu lesen: Sie schaffen in Ihrem Leben nicht einmal sämtliche Bände der Hochliteratur!

(Schmidt, Arno: Julianische Tage. Bargfelder Ausgabe III/4, S. 91 f.)

2006-06-10 17:37  | Kommentare:1
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Fri, 07 Apr 2006

Jutet Buch

Solitary Alice
Wenn man wie ich weiss, dass man zeit seines Lebens bei bestimmten künstlerischen Disziplinen in der untersten Kreisklasse herumdümpeln wird, so hält das einen doch nicht immer davon ab, die WebPhoren und so zu durchqueren, und sich das reinzuziehen, was andere so kritzeln, bloggen und knipsen, anstatt Mathe abzuschreiben, wie sich das in dem Alter gehört. Besonders lustig sind natürlich immer die Kommentare, schliesslich stamme ich vom Homo usenetensis ab, und der kann nicht nur einfache Keilsmileys entziffern oder irc-gebrabbel grokken, sondern richtige ganze Sätze lesen und schreiben. Fein. Allerdings entwickelt sich in jeder dieser Subszenen ein eigenes, spezifisches Vokabular, dass es ersteinmal zu verstehen gilt, bevor man semantische Rückschlüsse ziehen darf. Exemplarisch sei hier auf die Ausarbeitungen der deviant^WFFSÜ-Szene verwiesen. Viel Spaß!

2006-04-07 12:33  | Kommentare:0
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Wed, 01 Mar 2006

Wassup?

Was kann f-spot, was ich nicht kann? Und warum kann man es nicht irgendwo rauskriegen, was da gemacht wird?

… Aber ganz in Ruhe, und von vorn:

Meine Olympus-Kamera kann Fotos im RAW-Format speichern. Und es gibt das tolle dcraw, das diese ganzen Formate lesen und umwandeln kann, und sogar ein Gimp-Plugin. Toll. Wenn ich das benutze, bekomme ich aber nur Pixelmuell (OK, vor Wut habe ich alle Regler auf 10 gedreht…):

gimp mit dcraw

Klar, zuviele Regler…. Nun kann f-spot die Konversion aber ganz toll durchfuehren:

f-spot kann es

Nur beim Export oder jeder Form der Weiterverarbeitung des korrekt importierten Bildes stuerzt es ab. Bah.

Update: Wenn ich fuer Olympus-RAWs den Weissabgleich der Kamera einschalte, bekomme ich durch starkes Reduzieren von Gamma und Saturation ein einigermassen annehmbares Foto in Gimp. Das Weglassen der Rot- und Blau-Multiplier auf der Kommandozeile kann das sogar noch besser:

dcraw -q 3 -o 0  -w -v  p2243972.orf
dcraw per hand

Leider habe ich noch kein Output-Format von dcraw gefunden, das die 16-Bit-Farben speichert und trotzdem von Gimp gelesen wird...

Update2: Use ufraw! Das ist ein Frontend fuer DCRaw, kann diverse Weissabgleich- und Tonwertkurven applizieren und speichert 16-Bit-TIFF (auch wenn Gimp die nicht verlustfrei laden kann, wie ich jetzt weiss...).

(Disclaimer: Wenn ich nicht ein Problem haette, haette ich dermassen unscharfe Fotos nie veroeffentlicht... :-))

2006-03-01 22:41  | Kommentare:0
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Tue, 21 Jun 2005

Olympus
If you love something
Kill it!
If it comes back
You'll have it.
If it stays dead
Buy another one...

Ich muss jetzt mal eine Lanze fuer meine Olympus 5060WZ brechen. Sie ist meine vierte Digitalkamera, wenn man die fuer 29? mitrechnet. Sie ist die erste, die meinen Spieltrieb voll befriedigt. Sie hat mir gute Dienste geleistet, ist gestorben und wiedergekehrt (seit einer Woche reagierte sie nur noch sporadisch auf Tastendruecke, ist aber wieder, wie neu, seitdem ich die "Reset All"-Funktion aktivierte). Sie ist ein Auslaufmodell, Olympus.de verzeichnet sie etwa zu dem Zeitpunkt, wo ich sie endlich in den Haenden hielt, nicht mehr in ihere Suche. Sie wird von allen geschaetzt, die sie kennen. Sie ist gebraucht bisweilen teuerer als neu (Isn't it romantic?). Ich bin froh, dass sie sich fuer mich entschieden hat.

2005-06-21 02:56  | Kommentare:0


Thu, 16 Jun 2005

Viele Fotos?

Na gut, ich werde hier jetzt erstmal keine 400-Bilder-Diashow abziehen. Dafuer 2 etwas groessere Fotos aus Gomera:

2005-06-16 20:05  | Kommentare:2


Mon, 06 Jun 2005

Gruesse von La Gomera

Tja, auch auf der Insel gibt es Internetz, in den allgegenwaertigen Telefonica-Shops, 2?/hora. Dort allerdings nicht mit kuehlen Getraenken am Mousepad serviert... Ich moechte auch nicht wissen, wieviel das ssh-over-GPRS-over-Roaming gestern gekostet hat. Fotos werden folgen, viele Fotos. ;-)

2005-06-06 12:18  | Kommentare:0


Thu, 16 Dec 2004

If it moves, compile it.

Update: Das Bild stammt nicht von mir, ich habe nur aus einem im Gentoo-Forum aufgeschnappten Poster auf Anfrage ein Wallpaper gemacht...

2004-12-16 12:43  | Kommentare:1
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