Tue, 11 Jul 2006
Strato Power VServer
In seinem grenzgenialen Werk Fleisch ist mein
Gemüse schreibt der Protagonist sinngemäß, daß man bis 40
durchhalten müsse, um einigermaßen sicher zu sein, nicht mehr der
geistigen Umnachtung anheimzufallen. Da ich morgen einen der letzten
Schritte näher an diese Zwischenetappe ranquante, habe ich mir heute
einfach mal zeitig was zum Geburtstag gegönnt, einen neuen VServer, diesmal
beim Platzhirsch Strato.
(Eigentlich wollte ich ja einfach meinen Xantron-Server aufstocken, aber die
haben über einen Monat lang nicht auf Mails an Support geantwortet, und
in den letzten Tagen war mein ganzer Server bei denen down, also habe ich
einfach mal kurzerhand den Zidane gemacht.
Ein Problem gibt es aber bei der Sache: Während Xantron mittlerweile
sogar Gentoo als Betrübssystem
anbietet (damals habe ich noch einen Bootstrap auf Sarge per Hand machen
müssen), hat man bei Strato die Wahl zwischen SuSE Linux 9.3 mit und
Susi ohne Plesk. Was auch immer das wieder ist... *bg*
Es gibt eine Anleitung
zur Umstellung von Susi auf Debian, in der keine
besonderen Vorkommnisse stattfinden (dankenswerterweise kann man bei
Strato ein Rettungssystem booten, das die eigentliche Rootpartition
mountet, also kann man prima darin rumfuhrwerken). Und weil das alles so
einfach klang, und ich endlich mal ein paar GigaByte im Netz rumliegen
habe, habe ich kurzerhand eine Gentoo-Installation gestartet. Auf die
Einbindung des Virtuozzo-Netzwerk- und Raidtreibers bin ich schon sehr
gespannt... %-)
More to follow...
Sun, 21 May 2006
Rlocate, Gamin-Server, Doodle und der Rest
Eine der doofsten Sachen an Linux ist, wenn morgens updatedb losgeht.
(Oder zu sonst einer vermeintlich ungenutzten Tageszeit.) Aber es gibt
Abhilfe: rlocate holt sich
die Information, dass irgendwo neue Dateien aufgeschlagen sind, von
jemandem, der es weiss, dem Kernel, und zwar nicht einmal am Tag mit viel
Festplattengerödel, sondern kontinuierlich. (Das hat den Vorteil, dass
man neue Dateien sofort locaten kann, und nicht erst irgendwann.) Dann
könnte man diese Dateien aber auch gleich nach Inhalt indizieren
(indexieren?). Das macht doodle. gamin ist der Daemon,
der die Änderungsmeldungen dem Userspace rüberreicht. Und der hat auch
ein Python-Interface.
Mehr wird in dieser Folge nicht verraten, in 06:35 geht der
Flieger nach Napoli.
Jipjip!
Aber: Denkt mal drüber nach!!1! :^) (Und auf libextractor
0.5.14 updaten!)
Mon, 15 May 2006
6 Goldene Regeln zum MTA
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, und ich betreibe auch zur
Zeit gar keinen Imperialen SternenkreuzerMailserver,
aber trotzdem ist das eine gute Checkliste und sei es nur zum
Überprüfen der eigenen Konsequenz:
- Zensiere niemals die Inhalte des Mailbodies! Eine Mailzensur
findet NICHT statt!
- Erkenne Spam anhand technischer Mailmerkmale oder durch Auswertung
mittels KI-Algos, externer Dienste wie Spamcop, OpenSPF etc.
- Benutze SpamAssassin oder/und Bogofilter (bzw. vergleichbare
Tools) nur zur Bewertung der "Spammigkeit" der Mail!
- Überlasse die "Drecksarbeit" (das Verwerfen / Löschen der Mails)
dem Mailbenutzer oder wenigsten einem anderen Milter-Programm!
(Verrate Deinen Benutzern, dass die meisten Mailprogramme
Filterregeln unterstützen...)
- Willst Du etwas wegwerfen, dann melde dem Absender einen Fehler!
"Stilles Verwerfen" (Access-Regel DISCARD) ist nicht nur fies,
sondern kann rechtliche Bauchschmerzen bewirken!
- Technisch "kaputte" oder virenverseuchte Mails muss sich kein
Provider / Dienstleister etc. gefallen lassen! Hier gilt: Hau wech
den Sch**ß!
- Durchsucht die angehenden UND die ausgehenden Mails mit Programmen
wie amavis oder/und AntiVir Mailgate nach Viren! Schickt hierbei
keine "Sie haben einen Virus"-Nachrichten zum Absender und auch nicht
zum Empfänger
Jetzt muss ich aber wirklich mal rblcheck aus der .procmailrc zum Laufen
bringen!
(Quelle: The notorious Heise-Forum)
Wed, 03 May 2006
Dass ich das noch erleben durfte...
Im neuen tin (1.8.2) gehen die Umlaute trotz UTF-8-Konsole...
Mon, 03 Apr 2006
Haschgiftspritzer, Bombenleger ...
"[..]Aus diesem Grunde kann davon ausgegangen werden,
dass die Verwendung eines von uns nicht zerifizierten Betriebssystems zum
beschriebenen Schaden geführt hat. Ein Garantieanspruch ist damit leider
erloschen."
Jetzt wissen wir es endlich: Die Die
agressive Schreibtechnik des antiimperialistischen Schweinesystems killt arme,
unschuldige Festplatten!
(via: Software-Guide
via: Hostblogger
via: Fuckup.
Uff.)
Sun, 08 May 2005
Rox
Eigentlich hast
Du recht, Jochen, solche Anwandlungen, sich an ein Point&Click-Interface
(vulgo:Mausschubserei) zu gewoehnen, halten meist nicht lange. Trotzdem
habe ich einen neuen Favouriten: ROX.
Eher der NEXT-Schule als dem UberDesktop verschrieben und angenehm
unaufdringlich verbindet es sich perfekt mit meinem Enlightenment. Und --
bei aller Liebe, auf so ein richtig hart verkrustetes ~/ blickt man mit
einem korreckten Dateimanager gleich mal aus einem ganz anderen Winkel!
Ausserdem gibt es eine gute Python-Bibliothek, dafuer eine
Applikation zu schreiben scheint gar nicht so schwer. Und gnustep habe
ich gerade mal wieder nicht zum Laufen bekommen...
Fri, 11 Feb 2005
Xfce4
Tja, und nun stehe ich schon wieder auf eine neue Oberflaeche...
So ist das Leben...
Sun, 02 Jan 2005
Spaetzuender
Ich habe soeben den Witz mit Exim verstanden, wo die entsprechenden
Config-files auf .c enden... Haha.
Thu, 16 Dec 2004
If it moves, compile it.
Update: Das Bild stammt nicht von mir, ich habe nur aus einem im
Gentoo-Forum
aufgeschnappten Poster auf Anfrage ein Wallpaper gemacht...