finux blox
st1 when borderlin'n'

Mon, 04 Sep 2006

Nicht rechtzeitig zur WM fertiggeworden...

Made with Official Seal Generator. (Hihi, und in Russland gibt es natuerlich Weltkarten, wo Asien in der Mitte ist... (Send pix!)) Das Original stammt ueberigens von einem spanischen Bauarbeiter, den Timm ca. 1985 gesehen hat.

2006-09-04 20:35  | Kommentare:0
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Thu, 03 Aug 2006

Nur wenige Minuten vor dem GAU

Ist doch nett, wenn man seine Informanten im Ökoinstitut hat...

Vor einer Woche kam es zu einer Beinahe-Katastrophe im schwedischem Atomreaktor Forsmark I. Nach einem Kurzschluss fielen dort mehrere Sicherheitssysteme aus. Ein Reaktorkonstrukteur hält es für Zufall, dass keine Kernschmelze erfolgte
AUS STOCKHOLM REINHARD WOLFF

Europa ist womöglich haarscharf an einem neuen Tschernobyl vorbeigeschlittert. Der Reaktor 1 des schwedischen AKW Forsmark nördlich von Stockholm war wegen eines Kurzschlusses mit anschließendem Stromausfall beinahe unkontrollierbar geworden. Gleich verschiedene Sicherheitssysteme funktionierten nicht wie vorgesehen.

"Es war ein reiner Zufall, dass es zu keiner Kernschmelze kam." Das behauptet jetzt ein Mann, der es wissen sollte. Lars-Olov Höglund, der als langjähriger Chef der Konstruktionsabteilung des schwedischen Vattenfall-Konzerns für deren Atomkraftwerk in Forsmark zuständig war und den in Frage stehenden Reaktor in- und auswendig kennt. "Das ist die gefährlichste Geschichte seit Harrisburg und Tschernobyl", erklärte er am Mittwoch im Stockholmer Svenska Dagbladet.

Begonnen hatte die Beinahe-Katastrophe am 25. Juli kurz vor 14 Uhr mit einem durch Wartungsarbeiten an einem Stellwerk verursachten Kurzschluss, der das Atomkraftwerk auf einen Schlag vom übrigen Stromnetz trennte. Automatisch erfolgte daraufhin eine Schnellabschaltung des Reaktors 1. In einer solchen Situation sollen normalerweise vier Notgeneratoren automatisch anspringen und vor allem die Kühlpumpen mit Strom versorgen.Tatsächlich setze sich aber der Kurzschluss über die gesamte Versorgungskette fort, sodass sich auch die Batterien der Hilfsgeneratoren kurzschlossen.

Nur weil zwei der vier baugleichen Generatoren nach einiger Zeit gestartet und damit ein Teil der Notkühlung in Betrieb genommen werden konnte, gelang es, den Reaktor nach 23 Minuten wieder unter Kontrolle zu bekommen. Sieben Minuten später wäre die Zerstörung des Reaktors nicht mehr aufzuhalten gewesen, sagt Höglund. Mit der Folge einer nicht mehr aufzuhaltenden Kernschmelze eineinhalb Stunden später.

Das zusätzliche Problem in Forsmark: Der Stromausfall hatte zu einem Computerblackout geführt, sodass die Bedienungsmannschaft teilweise "blind" agieren musste: Viele Messgeräte funktionierten, und so bekam das Team über den Zustand des Reaktors und die Auswirkungen seiner Eingriffe selbst keine sicheren Informationen.

Die Tatsache, dass die Sicherheitssysteme nicht funktionierten, nimmt auch die staatliche Atomkraftbehörde "Statens Kärnkraftinspektion" (SKI) sehr ernst und hat eine umfassende Untersuchung angeordnet. Ingvar Berglund, Forsmark-Sicherheitschef, findet den Konstruktionsfehler von Komponenten, über die sich ungehindert eine Kurzschlusskette fortsetzt, "nicht akzeptabel": "Ich hatte davon vorher erst einmal gehört, das war bei einem russischen Reaktor."

Laut Berglund stellte sich nach dem Vorfall heraus, dass der Herstellerfirma AEG, die die fraglichen Generatoren Anfang der Neunzigerjahre geliefert hatte, diese Konstruktionsschwäche durchaus bekannt war. AEG habe es aber nicht für notwendig gehalten, dieses Wissen weiterzugeben. Im Widerspruch dazu meldete am Mittwoch die Tageszeitung Upsala Nya Tidning, AEG habe das Forsmark-AKW informiert, nachdem es einen Zwischenfall in einem deutschen AKW gegeben hatte.

Verschiedene schwedische und finnische Reaktoren arbeiten mit den gleichen Generatoren. Berglund will nicht ausschließen, dass dies ein "weltweites" Problem sein könne. Darüber habe man mittlerweile auch die Internationale Atomenergieagentur IAEA informiert.

Sowohl der AKW-Betreiber als auch die staatliche SKI weisen die Einschätzung des Forsmark-Konstrukteurs, der Reaktor habe vor einer Kernschmelze gestanden, als "übertrieben" zurück. Bei SKI hat man den Stromausfall und seine Folgen als "ernsten Vorfall" auf Stufe 2 der siebenstufigen Ines-Skala eingestuft. Begründung hierfür: Es sei keine Radioaktivität freigesetzt worden.

Ole Reistad, Abteilungsleiter der Strahlenschutzbehörde im Nachbarland Norwegen, nimmt den Vorfall allerdings deutlich ernster als seine schwedischen Amtskollegen. Im Forsmark habe man "nahe vor einer Katastrophe" und vor dem Wegfall der letzten Sicherheitsbarriere gestanden, sagte Reistad der taz. "So etwas hätte nie passieren dürfen."

taz vom 3.8.2006, S. 7, 146 Z. (TAZ-Bericht), REINHARD WOLFF
2006-08-03 15:56  | Kommentare:0
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Thu, 27 Jul 2006

Free Pastor David!

"Pastor" David Schlesinger hat in der Schweiz eine religiöse Gemeinschaft gegründet, die die Einnahme psychoaktiver Pilze als ihr Sakrament versteht. Am 8. Juni wurde er von Schweizer Polizisten verhaftet und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Ich möchte hier nicht dikutieren, ob Pilze mithilfe irgendwelcher rechtlichen Finten des EU-Rechts als Lebensmittel bezeichnet werden müssen, oder durch einen Verfahrensfehler im Anmeldeverfahren der UN-Convention fälschlich im BtmG gelandet sind.

Fakt ist, dass Pilze und ihre Wirkstoffe genauso wie andere Halluzinogene und Empathogene im BtmG nichts zu suchen haben, wie auch das Einschätzungsverfahren des niederlaendischen Gremiums CAM, das sich mit dem nationalen Verbot neuer Drogen beschaeftigt, in ihrer Studie zu Rauschpilzen 2001 festgestellt hat:

1. Zusammenfassung
Das „Coördinatiepunt Assessment en Monitoring nieuwe drugs“ (CAM) hat eine Risikoabschätzung für psychotrope Pilze, die die wirksamen Stoffe Psilocin und Psilocybin beinhalten, durchgeführt.
Da keine Rede von körperlicher und geistiger Abhängigkeit sein kann, weil die akute Toxizität größtenteils auf mögliche Panik- oder Angstanfälle eingeschränkt bleibt und unter dem Gesichtspunkt von chronischer Toxizität höchstens das Auftreten von sog. „Flashbacks“ genannt werden kann, ist der Gebrauch von Zauberpilzen unter dem Strich kein Risiko für die individuelle Gesundheit.
Das Produkt [an sich] ist im Gegensatz zu Gebrauchsinformationen relativ einfach zu bekommen. Der Qualität des Produkts ist nicht zu trauen und das Qualitätswissen der Produktverkäufer fehlt größtenteils. Bedenkt man dies, ist die Häufigkeit und der Ernst von Unfällen im Vergleich zum Gebrauchsumfang gering. Das Risiko für die Volksgesundheit wird deswegen als gering eingeschätzt.
Das Mittel beeinflusst das Reaktionsvermögen des Gebrauchers (u.a. im Verkehr) negativ, es kann aber nicht die Rede von einer Steigerung der Gewaltbereitschaft des Gebrauchers sein. Da der Gebrauch meistens zu Hause oder in der freien Natur stattfindet, entsteht keine Belastung für Mitmenschen. Das Risiko für die öffentliche Ordnung wird daher als gering eingeschätzt.
Es besteht kein Risiko der Zusammenarbeit [der Produktverkäufer] mit der kriminellen Szene. Höchstens haben einige Individuen aus dem Smartshop-Bereich Verbindungen zum „Designerdrugs“- Millieu.
Im Vergleich mit anderen Substanzen, für die das CAM Risikoschätzungen erstellt hat (MDBD, MTA und GHB), platzieren sich die Pilze auf der Risikoskala relativ weit unten.
Angesichts des vorher Geschriebenen empfiehlt das CAM, einen Qualitätsmaßstab für Zauberpilze (u.a. Standardisierung, Sauberkeit und Etikettierung) und für den Handel von Zauberpilzen (unter anderem verantwortungsvolle Informationsbeigabe) zu erstellen und damit auch zu fördern, dass Zauberpilze kontrolliert erhältlich sind. Das Ergebnis der Risikoeinschätzung ergibt keine Notwendigkeit für ein gesetzliches Verbot von Zauberpilzen.

(Quelle: http://www.gruene-drogenpolitik.de/CAM_de.pdf, (allerdings, hihi, aus dem Holländischen übersetzt von einem gewissen David Schlesinger. Hat mal einer das NL-Original? Der Link beim Trimbos Instituut tuut nicht...))

(Meiner Ansicht nach kann man dieses Argument auf die meisten klassischen Halluzinogene wie LSD und Meskalin sowie die Empathogene vom MDMA-Typus anwenden. Bei der offensichtlichen Falscheinschätzung von MBDB (1-benzodioxolyl-2-methylamino-butan), das etwas softer als MDMA wirkt hatte die CAM wohl einen schlechten Tag...)

Jemanden 50 Tage lang in U-Haft sitzen zu lassen, weil er diesen offensichtlichen Fehler der Drogengesetzgebung bekämpft, ist eine Sauerei und Verletzung der Menschenrechte!

Freiheit für Pastor David!

2006-07-27 15:58  | Kommentare:739


Wed, 19 Jul 2006

Was fuer ein Scheiss!

Was für eine Scheiße es gibt...

Sauferstoffwasser fuer Hunde

Nein, ich habe das nicht gekauft, sondern an einem warmen Tag geschenkt bekommen, aber ich kann mir vorstellen, dass eine erkleckliche Anzahl von kleinen Kampfscheisserlis nix anderes mehr annehmen.

2006-07-19 16:16  | Kommentare:2


Sun, 02 Jul 2006

Alice im Osten

Unmut!!!

Untertitel: 40 Jahre lang belogen und betrogen, und nach der Wende dann zu sinistren technologischen Experimenten (vulgo: Akzeptanzstudien) namhafter deutscher Provider missbraucht.

Seitdem ich einige Jahre bei einem großen deutschen Cisco-Gold-Trainingspartner (hihi) in Hamburg gearbeitet habe, ist mir Hansenet als ein verlässlicher Provider mit echten Menschen und technischem Sachverstand an der Supportleitung bekannt. Als die Minderjährigen-Werbecampagne durchs Land rollte, schlug ich deshalb Elas Warnung (von wegen Sexismus) in den Wind und meldete mich bei Alice an. Super Alice, Super Kunde, jederzeit gerne wieder. Und warb fleißig im Privatbereich dafür, denn DSL braucht doch schließlich jeder, nicht wahr Moni? ;-) Und wenn die eigene Freundin in Dresden wohnt, ist so ein Werbeversprechen wie "kostenlos Telefonieren" auch ganz zugkräftig, nicht QoH? ;-)

Nun begab es sich aber, dass eine stinknormale Alice flat samt Telefon in Dresden ein bischen anders aussieht, als alles, was ich bisher gesehen habe. (Und ich bin schon gaanz lange dabei, und habe seit a.d. 2000, Moment: T-Online, in-berlin, snafu, Lycos, Alice in der Konsumform PPP over Ethernet genossen.)

So sieht das nämlich aus: Ungeachtet der Tatsache, dass man gerne seinen Analoganschluss beibehalten möchte, und auch brav: "Analoganschluss" im Bestellformular ankreuzt, stellt Alice -- zumindest in Drästn -- den Telefonanschluss stillschweigend, ohne Warnung auf VoIP um. O-Ton Service-Hotline (als ich fragte, ob ich denn nicht das Telefon einfach ohne Splitter in die Dose stecken und lostelefonieren kann):


   "Die eingesetzte Technik basiert auf VoIP, wurde aber von Hansenet weiterentwickelt."

"Danke, Hansenet!"

Wie habe ich damals im CIPT gelernt: POTS (Teelefon, Dumpfbacke!) hat eine unschlagbare Verfügbarkeit von 99,999%, 5 Minuten Ausfall im Jahr. (VoIP bringt es auf gute 99.1% (3 Tage im Jahr), aber Hansenet schafft in Dresden zur Zeit gerade mal ein Sechstel davon, s.u.) Die einzigen Gründe, auf VoIP umzusteigen, sind: Hard Cost Savings und Soft Cost Savings (CIPT v3.3, Comparing Legacy and IP Telephony Technology, 1-16). Vgl. http://www.heise.de/ix/artikel/2006/cebit/044/ für aktuelle Zahlen.

Jetzt die Grätschenfrage:Sollte nach Maßgabe der o.a. Verfügbarkeitsdiskussion man den Telefonanschluß einer Psychologin, die in einem Fachkrankenhaus für Epilepsie arbeitet, auf VoIP umstellen, oder eher nicht? (OK, der Schuss trifft mich selbst, aber siehe nächste Frage!)

   Ja
   Nein
Sollte man als verantwortungsvoller Provider seine Kunden über derartige Praktiken im Voraus in Kenntnis setzen?
  Ja
  Nein 
Wenn man mit einem Headset auf dem Kopf zur Welt gekommen ist, und seinen Telefonanschluss nur zur Strategieabsprache in Massive Multiplayer Role Games benötigt, (Diskussionen zum QOS-Problem bei gleichzeitiger Telefonie und bandbreitenintensivem Ballern mal außen vor gelassen...) sollte man dann auf die von einem einzelnen Provider entwickelte (proprietäre) Technologie setzen, die nur mit dessen Router funktioniert, und man kann diesen Router auch nicht einfach kaufen, sondern bekommt ihn nur von diesem Provider mit der Post geschickt, wenn man regelmäßig und ausdauernd an der Hotline geweint hat?
  Ja
  Nein 

Ich konnte mein Leben lang (OK, ca. seit meinem 11. Lebensjahr) den ganzen Krempel (Splitter, DSL-Modem, Router, nameyourfavouriteactiveconponent) aus der Wand reißen, die Hauptsicherung rausdrehen, meinen Prüfknochen an die zwei Drahtstummel in der Wand klemmen und telefonieren. Noch mal für die, die in Physik auf dem Klo waren (extended d&c for the last link): Analog telefonieren geht auch bei Stromausfall, Rohrbruch und Gewitter (auch wenn letzteres gefährlich ist), und ich, McGyver Michael Steinmetz, kann jederzeit aus einem kaputten Küchenradio (Lautsprecher, Kohlestäbe der Batterien, Kupferdraht) ohne Leim und Schere ein Telefon bauen, mit dem rudimentäre Verbindung möglich ist, auch wenn man das "Wählen" mal wieder üben müsste... (Oder man leiht sich eins vom Nachbarn.)

Das geht bei QoH aber seit der Umstellung auf Alice nicht mehr, weder Analog- (selbst wenn Hansenet alles im Griff hätte, was offensichtlich nicht im Entferntesten der Fall ist!) noch überhaupt, und die hat einen florierenden Job in der Lebenserhaltungsbranche!!1!

Ach ja, die Verfügbarkeit:

vonbisInternetzTelefon Tagegespürte Verfügbarkeit
2006-05-14 2006-05-20 Funkt dauerhaft, schlechter Durchsatz (Rate Downstream = Upstream) Nach Hotline-Anruf OK, keine Anrufe von mobil möglich 6 50%
2006-05-20 2006-06-03 keine Prüfung, weil Urlaub - 13 -
2006-06-03 2006-06-24 PPPOEServer nicht erreichbar Anschluss tot 21 0%
2006-06-24 2006-07-01 funktioniert immer kurz, nach Router-Reset Tiptop i.O., aber nur manchmal 7 30%
2006-05-14 2006-07-01 Summe / Durchschnitt 34 15%

So, ich warte jetzt mal ganz gemütlich auf die Unterlassungserklärung. Meine Rechtanwältin freut sich sicher schon, und die kann Karate. *bg*

2006-07-02 17:24  | Kommentare:1
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Mon, 01 May 2006

Zusammen stehen
Tag der Arbeit: Arbeitnehmer müssen zusammen stehen

Allseits einen Fröhlichen Internationalen Erster-Mai-der-Arbeiterklasse-Kampftag!

2006-05-01 17:16  | Kommentare:0
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Wed, 12 Apr 2006

You have the right to remain silent

Feds Try to Seize Gold From Suspects' Teeth

Für die nicht ganz so drogenbewegten unter den Lesern: In Amiland ist es gang und gäbe, alle Wertgegenstände, die bei der Verhaftung von Drogendelikt- Verdächtigen gefunden werden, ohne nähere Prüfung zu beschlagnahmen. Die Argumentationskette ist logisch stringent: Wer als Druggie trotzdem Geld in der Tasche hat, ist Dealer, also muss das Geld aus den krummen Geschäften stammen und gehört nicht dem OpferTäter, sondern dem Staat. qed[1]. (Theoretisch muss noch nachgewiesen werden, dass das Geld is somehow associated with drug use, aber das dürfte bei Bargeld nicht schwer sein, da Cocainspuren auf amerikanischen Banknoten fast ubiquitär vorhanden sind, und Goldzähne haben ja sowieso nur Crack-Nigger!einself!) qed[2].

Irgendwie fehlt mir ein gewohnt spritziges Ende zu der Geschichte (vielleicht ein Blondienenwitz von Britney Spears, über Leute, die ihre Lektion fürs Leben lernen, oder so?).

2% aller erwachsenen, amerikanischen Männer sitzen zur Zeit im Knast, davon 1/4 wegen Drogen, schrieb ich vor 2 Jahren in den Entheogenen Blättern. Ob sich wohl in der Zwischenzeit viel geändert hat? Die Lyrics von "Know your Rights" von The Clash suche sich bitte jeder selber raus, darauf zu verlinken wird ja ohnehin bald verboten. Ich gehe solange kotzen.

(via: Fefe's Blog)

2006-04-12 03:18  | Kommentare:1


Wed, 22 Feb 2006

Hektische Betriebsamkeit bei 1blu.de

Ich habe -- was sonst gar nicht meine Art ist -- vor 4 Wochen mal bei der Servicehotline von 1blu angerufen, wann sie denn die CGI-Funktionialitaet einzufuehren gedaechten. Hintergrund: Ich wollte fuer meine Schwester & Leibanwaeltin ein Blog einrichten... Der nette Mensch hatte schon mal davon gehoert, dass es sowas gibt, und das auch vereinzelt Zeitgenossen auf solche Praktiken stehen. (Ich meine jetzt "CGI", nicht "Blog".) Er wusste sogar, dass man dazu irgendwas ausfuehrbar machen muss. Toll!

Jedenfalls sollte meine Anfrage heute (morgen vor vier Wochen) in die "Technik" gehen, es koennte aber sein, dass ich die Antwortmail erst nach dem Wochenende bekaeme, denn vorher seien die Apache-Logfiles dran. (Die gibt es immer noch nicht, dafuer eine lustige AWStats-Seite. (War das nicht das mit den zahllosen Sicherheitsluecken?) Jungs, "Logfiles" das ist so altmodischer schwarzweiss-Text, aus dem die Profis irgendwie voll viel krasse Sachen rauslesen koennen, nicht eine WebSeite mit Diagrammen. Das ist Powerpoint, aber das kommt in der Berufsschule erst spaeter.) Gut, man ist ja kein Unmensch, und in der "Technik" geht es schon mal heiss her. Natuerlich ist bis heute keine Mail von denen angekommen.

Als ich mich nun am 3.2. das letzte Mal eingeloggt habe, ging CGI noch nicht, dafuer aber /usr/bin/w. Heute war das dann disabled, genauso wie uptime. Gut dass es /proc gibt:


username@sh4-1:~/www/crypto$ cat /proc/loadavg 
42.87 79.75 90.77 138/446 5867
username@sh4-1:~/www/crypto$ cat /proc/uptime  
77135.27 40964.47
username@sh4-1:~/www/crypto$ 

(OK, eben war LoadAverage noch auf 112, aber 42 ist auch ganz toll.)

Tab-Completion wird zum quaelenden Nervenkitzel, der !funny nvi braucht nach dem ersten nicht-nur-lesen-Befehl erstmal eine halbe Minute Bedenkzeit. Das sind bestimmt die ganzen Perverslinge, die sich jetzt mit ihren CGIs verlustieren... So kann ich nicht arbeiten!!1! Nee, Spiessertum bei der Auswahl eines Webhosters scheint angebracht, und Vorschusslorbeeren brennen wie Zunder. Btw.: Ich habe gute Erfahrungen mit dem wahrscheinlich billigsten VServer-Anbieter der Welt gemacht: Xantron, und gaaanz schlechte mit Lycos.

So, jetzt aber genug Product Placement, Karmann koepft mich sonst.

2006-02-22 15:10  | Kommentare:0
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Fri, 30 Dec 2005

Strafe muss sein.

Die deutsche Regierung will keine Hilfsprojekte von Frau Osthoff im Irak mehr fördern. Keine Medikamente-Spenden, kein deutsches Kulturzentrum, und eine unmissverständliche Aufforderung das Geburtsland ihres früheren Mannes nie wieder zu betreten.

Und das alles nur, weil sie nicht zu Weihnachten ihre Mami besucht hat... Wenn ich eine Volksseele waere, ich würde natürlich überkochen. Aber ziemt sich das fuer ein Auswärtiges Amt?

2005-12-30 08:01  | Kommentare:0


Sat, 08 Oct 2005

Their SQL

Orrible hat MySql ausgekauft. Zeit, in YPS-Aktien zu investieren? Nee..

2005-10-08 21:46  | Kommentare:0
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Sun, 21 Aug 2005

Herd People

Heidenspass statt Hoellenqual Warum gab es gestern eine signifikante Haeufung von triefend-religioesen Filmen im Fernsehen? Und Dinosaurier (was ich persoenlich ja stark befuerworte; es sollte viel mehr Erwachsenenfilme mit Dinosauriern geben)? Eine moegliche Loesung findet sich hier.

2005-08-21 15:38  | Kommentare:0
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Mon, 25 Apr 2005

Pampered

Nein, ich mag jetzt nicht herausfinden, was pampered heisst. Dieses ist definitiv pervers. (Muss ich dann kein DB-Kinderticket mehr fuer Alice (1.50m im Friss-die-Haare-vom-Kopf-Modus, 40kg) kaufen?
Zuerst dachte ich ja ernsthaft, man koenne sich aus einer lebensechten Replika des toten Liiieblings ein schmuckes Taeschchen fertigen lassen. Alice gibt sicher einen handfesten Seesack ab, wenn sie mal **#CARRIER LOST

2005-04-25 23:58  | Kommentare:0
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Tue, 01 Feb 2005

Ieh Äh!

Nein, diese Seite ist nicht kompatibel zum Internet Explorer. Ja, das ist mir egal. Wie sagte Santer damals im Schatz im Silbersee: Das Beste, was man manchen Softwareprodukten aus dem Hause Microsoft wünschen kann, ist ein kurzer, schmerzloser Tod.. (Oder so ähnlich.) Aber natürlich kann man Krätze auch zu einer Stilrichtung der Body Modification umdefinieren, um mal eine dermatologische Analogie heraufzubeschwören...   Get Firefox!

2005-02-01 10:04  | Kommentare:7


Mon, 20 Dec 2004

Von Nilpferden und Ratten totgequaelt?

Ich habe mich in der Saure-Gurken-Zeit immer gewundert, warum ausgerechnet Jamba als einzige in Berlin staendig Java- und Datenbankprogrammierer einstellte. Jetzt nicht mehr. Und irgendwann frueher mal (meine grauen Zellen!) hat ein Bekannter auch erzaehlt, man koenne jetzt viel Geld scheffeln, wenn man irgendwelchen Quark fotografiert und ins Internetz stellt. "Nein, das kauft keiner, die brauchen nur viele Seiten." Aha.

2004-12-20 13:51  | Kommentare:0
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Thu, 16 Dec 2004

Wie man seinen Fernseher erschiesst (Sarah Kuttner gewidmet):

Wir haben uns eine Schiessscharte aus einem umgedrehten Sessel gebaut, hinter dem sind wir nach jedem Schuss in Deckung gegangen, mit so einer Implosion ist nicht zu spassen. Ich hatte damals noch mein tolles Luftgewehr, Diana P256, mit Zielfernrohr. Das Zielfernrohr haben wir nicht gebraucht, einmal quer durchs Zimmer... Wir haben auch so jedesmal ins Schwarze getroffen<bg>. Der Fernseher war natuerlich an! Ich kann mich noch genau an die hypnotische Wirkung erinnern, mit 8-facher Vergroesserung ins Rauschen zu blicken... Heutzutage, zahllose Albtraeume, was haette passieren koennen, spaeter, wuerde ich wahrscheinlich eine Schutzbrille anziehen, aber das waere natuerlich uncool. Vielleicht eine schwarze Sonnenbrille, ja, genau.

Jedenfalls wurde durch die Schuesse die Phosphorschicht schwaecher, und irgendwie wurde der Fernseher auch undicht. Nach einer Weile gab es keine gleichmaessiges Zeilenmuster mehr. Man konnte in die Mattscheibe reinsehen, dort herrschte ein unwirkliches, schwaches Leuchten. Der Elektronen"strahl" wurde zu einem Blitz, der regellos von hinten auf die Mattscheibe einbrizzelte. Ganz aehnlich einer Plasmakugel, nur selbstangeregt, ohne Handauflegen. Die Ablenkeinheit schien da noch ein bischen Leben reinzubringen. Irgendwann wurde es uns zu gefaehrlich, wir robbten uns mit dem Sessel vor (oder traute einer sich kurz ran?) und drehten die Glotze um. Kommt ja eh nur Scheisse.

2004-12-16 07:36  | Kommentare:0
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